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Impulse für dein feinfühliges Leben.
Achtsam. Ehrlich. Auf Augenhöhe.

Was im Coaching wirklich Platz haben darf – und warum genau das so heilsam ist.

6/7/2025

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Ein Artikel über Tränen, Erkenntnisse und den Mut, ganz man selbst zu sein

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Hochsensibilität. Emotionale Überforderung. Das Gefühl, nicht zu genügen.

Wenn du viel spürst, tief fühlst und dich im Alltag oft funktionierend statt lebendig erlebst, bist du nicht allein. Als Coachin begegne ich täglich Menschen, die sich fragen:
„Bin ich zu sensibel? Zu verkopft? Warum bringt mich etwas so sehr aus dem Gleichgewicht, das anderen scheinbar gar nichts ausmacht?“
Die Antwort ist: Du bist nicht zu viel. Du bist genau richtig.
Aber du brauchst vielleicht einen Raum, in dem du einfach mal sein darfst, ohne dich zu rechtfertigen.
Ein Raum, in dem du dich nicht erklären musst. Sondern entdecken darfst.

Coaching ist kein schöner Ratgeber – es ist ein ehrlicher Raum

Viele haben ein falsches Bild von Coaching: als Lösungslieferant, als Selbstoptimierungs-Tool oder Motivationsschub. Aber echtes Coaching – besonders für hochsensible Menschen – ist etwas ganz anderes.
Es ist ein Raum, in dem alles Platz haben darf. Auch das, was sonst kaum ausgesprochen wird. Auch das, was sich nicht „Instagram-schön“ anfühlt.
Im Coaching darfst du:
  • weinen, ohne dich erklären zu müssen
  • Wut spüren, ohne dich dafür zu schämen
  • laut denken, ohne alles sofort begründen zu müssen
  • still sein, weil es gerade nicht mehr braucht

Was Kund:innen im Coaching erleben – Beispiele aus der Praxis:

1. „Ich hab endlich mal an mich gedacht.“
 So beginnt eine Klientin – stolz, dass sie sich endlich an erster Stelle gesetzt hat.
 Gemeint waren: Termine beim Zahnarzt und Frauenarzt.
 Das ist ein Anfang. Ein wichtiger sogar. Aber es darf weitergehen:
  •   Was brauchst du, wenn du nicht nur funktionieren willst?
  •   Wo ist Raum für Freude, Stille, Kreativität?
2. „Ich würde selbst gern Workshops halten – aber ich trau mich nicht.“
Im Coaching schauen wir gemeinsam: Was hält dich zurück?
Meist steckt dahinter Angst vor Ablehnung. Diese Angst ist kein Feind – sie ist ein Botschafter.
Wenn wir ihr zuhören, statt sie zu verdrängen, entsteht neue Klarheit. Und der erste Schritt wird möglich.
3. „Ich weiss nicht, wie ich mich abgrenzen soll – ich hab ständig ein schlechtes Gewissen.“
Gerade Mütter erzählen mir oft von dieser Überforderung: Die Kinder quengeln, der Einkauf wartet, die Wäsche ruft.

Der erste Schritt? Bewusstheit.
  •   Was zieht mir gerade Energie?
  •  Wo darf ich Unterstützung annehmen, ohne mich zu schämen?
 Abgrenzung bedeutet nicht Mauer – sondern innerer Puffer. Damit du bei dir bleiben kannst.

Auch Tränen haben Platz – und machen Platz

Manchmal fliessen Tränen im Coaching, weil jemand plötzlich erkennt:
„Ich habe so lange gedacht, ich sei dumm – weil das ein Lehrer in der Schule einmal gesagt hat.“
Manchmal fliessen Tränen, weil jemand endlich sagen darf:
„Ich bin neidisch auf meine Freundin – und ich schäme mich so dafür.“
Und manchmal fliessen Tränen, weil es keine Worte mehr braucht – nur das Gefühl:
 So wie es jetzt ist, kann es nicht weitergehen.
Das ist keine Schwäche. Das ist der Anfang von echter Veränderung.

Erkenntnisse, die wachsen dürfen

Im Coaching darf auch Leichtigkeit sein.
 Zum Beispiel, wenn sich das „innere Team“ zeigt:

 – Die Perfektionistin, die immer alles richtig machen will
 – Der innere Kritiker, der nie zufrieden ist
 – Das verspielte Kind, das einfach mal tanzen oder blödeln will
 – Die Beschützerin, die lieber schweigt, um Konflikte zu vermeiden
Wenn wir diesen inneren Stimmen zuhören, statt sie zu bekämpfen, entsteht Raum für Verständnis. Und oft auch ein befreiendes Lachen.
 
Wir alle tragen innere Stimmen in uns – Zweifel, Wünsche, Schutzmechanismen.
Im Coaching lernst du, diese Stimmen besser zu verstehen: Welche helfen dir? Und welche blockieren dich?
Manche Klient:innen erkennen plötzlich:
„Ich habe viele Stationen hinter mir – aber sie gehören zusammen. Da ist ein roter Faden, den ich nur noch nie so gesehen habe.“
Andere spüren zum ersten Mal:
„Ich muss mich nicht mit dem Etikett ‚sensibel‘ identifizieren – aber ich darf anerkennen, dass ich die Welt anders wahrnehme. Und das ist völlig in Ordnung.“

Der „betrunkene Affe“ im Kopf – und warum du trotzdem am Steuer bleibst

Eine Klientin beschreibt es so treffend:
„Da ist ständig diese innere Stimme, die meckert, zweifelt, zynisch kommentiert.“
Ich nenne sie den „betrunkenen Affen“ – er quatscht uns voll, bringt uns durcheinander, sitzt aber letztlich nicht am Steuer.
Im Coaching lernst du: Der Affe darf hinten mitfahren. Du hörst ihn – aber du bestimmst, wo es langgeht.

Fazit: Coaching für Hochsensible ist kein Luxus – es ist Selbstfürsorge auf tiefster Ebene

Coaching bedeutet nicht, alles zu lösen. Sondern zu beginnen.
Es bedeutet, dich selbst wieder zu spüren.
Deine Bedürfnisse ernst zu nehmen.
Neue Wege zu finden – in deinem Tempo.
Bereit für deinen nächsten Schritt?
Ich bin Laura – Coach für feinfühlige Menschen.
Ich begleite dich ehrlich, achtsam und ohne Bewertung – ob du weinen willst, lachen musst oder einfach erstmal durchatmen möchtest.
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    Herzlich Wilkommen in meinem Herzgeflüster Blog. 
    Ich bin Transformations- und Mentalcoach für neurosensitive Menschen.
    Viel Spass beim Mitlesen. 
    Alles Liebe
    Laura 

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Haftungsausschuss/Disclaimer: Ein Coach kann weder einen Arzt noch Therapeuten ersetzt. Ich erstelle keine Diagnosen und gebe kein Heilversprechen ab. Ich unterstütze dich, deinen Weg zu beleuchten. Gehen darfst du ihn selbst und du wirst sehen, dass deine Veränderung/Heilung durch dein eigenes Handeln geschieht und somit wirkungsvoll ist.
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