Herzenswerkstatt
  • Home
  • Holistisches Coaching
  • Angebot
    • Workshops >
      • Teil 2 mit Jessica Bärtschi (aromacanis)
    • 1:1 Begleitung
  • Über mich
  • Kontakt
    • Termin buchen
    • Newsletter anmeldung
  • Herzgeflüster - Blog

HerzGeflüster
Impulse für dein feinfühliges Leben.
Achtsam. Ehrlich. Auf Augenhöhe.

Wenn Aufschieben zur Selbstfürsorge wird

1/8/2025

0 Kommentare

 
Ein anderer Blick auf deine Blockaden
Bild

Du willst – aber es geht nichT

Du sitzt vor der Aufgabe.
Vielleicht ist es ein berufliches Projekt. Eine Mail. Ein Anruf.
Vielleicht etwas, das dir sogar wichtig ist – oder war.
Und trotzdem: dein Körper fühlt sich schwer an, dein Kopf sucht Auswege, dein Herz ist müde.
Also scrollst du. Räumst herum. Machst Tee. Oder einfach gar nichts.
Und innerlich? Dieses nagende Gefühl von „Ich müsste doch…“.
Das schlechte Gewissen klopft. Der Druck wächst.
Und du fragst dich irgendwann leise: Was stimmt nicht mit mir?
​

Was, wenn es nicht Faulheit ist – sondern Überreizung?

​Meine Klient:innen – hochsensible, neurosensitive, tief fühlende Menschen – kennen dieses Erleben.
Sie schieben Dinge auf, obwohl sie wichtig sind.
Sie empfinden Scham, weil sie „nichts auf die Reihe kriegen“.
Und sie glauben oft, dass sie zu schwach, zu unstrukturiert oder einfach nicht belastbar genug sind.

​Doch was, wenn genau dieses Aufschieben nicht das eigentliche Problem ist – sondern ein Symptom?
Ein Signal, das zeigt: Es ist zu viel. Zu viele Reize. Zu viele Anforderungen.
​Zu viele Stimmen im Aussen – und im Innen.

Prokrastination, wie sie oft genannt wird, ist selten ein Zeichen von Bequemlichkeit.
Bei hochsensiblen Menschen ist sie oft ein Schutzreflex des Nervensystems.
Ein inneres Stoppzeichen – nicht gegen das Tun, sondern für dich.
​

Dein innerer Widerstand ist kein Gegner – sondern ein Wächter

Es klingt vielleicht paradox:
Aber das, was du als „Blockade“ empfindest, könnte ein Teil von dir sein, der dich bewahren will.
Vor Überforderung. Vor Überanpassung. Vor dem erneuten Gefühl, nicht zu genügen.

„Blockaden wollen dich nicht sabotieren – sie wollen dich schützen.“
Stell dir deinen inneren Widerstand nicht als Feind vor – sondern als Wächter.
Einen stillen, manchmal unbeholfenen Wächter, der auf seine Weise ruft:
Halt. Schau hin. Etwas in dir braucht gerade etwas anderes als Leistung.

Er sagt vielleicht:
– „Ich bin erschöpft – nicht faul.“
– „Ich habe Angst vor dem Urteil – nicht vor der Aufgabe.“
– „Ich brauche Raum – nicht mehr Druck.“
​
Wenn wir beginnen, diesen Widerstand nicht wegzumachen, sondern zu verstehen, kann sich etwas lösen.
Nicht von aussen. Sondern in dir.

Was kannst du tun, wenn du wieder „nicht vorankommst“?

Du musst nichts lösen. Nicht sofort. Nicht perfekt.
Aber du kannst beginnen, anders zu fragen.
Statt dich zu beschimpfen („Warum krieg ich das nicht hin?“), frage dich sanft:
  • Was genau in mir sagt gerade Nein?
  • Was will dieses Nein vielleicht für mich bewahren?
  • Was wäre, wenn mein Widerstand recht hat – zumindest ein bisschen?
​
Und vielleicht magst du dir ein paar Minuten am Abend nehmen – und dich fragen:
Was hat mir heute Energie gegeben?
Was hat mir Energie genommen?
Und dann: Was davon kann – ganz sanft – morgen ein klein wenig anders sein?
​
Nicht alles. Nur ein bisschen.
Kein radikaler Wandel. Nur ein leises „Ich sehe dich“.

Was, wenn dein „Nicht-Funktionieren“ ein Geschenk ist?

Wir leben in einer Welt, die Tempo belohnt. Effizienz. Klarheit.
Aber dein Inneres hat manchmal ein anderes Timing.
Ein weicheres. Wahrhaftigeres. Tieferes.

Was du als „Blockade“ erlebst, ist manchmal dein innerstes Selbst, das sagt:
Ich bin da. Hör mich.
​

Denn hinter dem Aufschieben liegt oft etwas sehr Echtes:
– Eine Sehnsucht nach Tiefe.
– Ein Bedürfnis nach Sicherheit.
– Eine Stimme, die zu lange leise war.
Wenn du dieser Stimme zuhörst, verändert sich etwas.
Nicht sofort – aber spürbar.
​

Sei dir sicher

Du bist nicht kaputt, weil du Dinge aufschiebst.
Du bist nicht falsch, weil du nicht immer funktionierst.
Vielleicht beginnt deine Veränderung genau da, wo du aufhörst, dich dafür zu verurteilen.

Denn echte Selbstfürsorge ist nicht immer ein Bad mit Kerzen.
Manchmal ist sie ein: Ich darf warten. Ich darf fühlen. Ich darf anders sein.

Wenn du das Gefühl hast, dass dein Inneres Raum braucht
Wenn du dich in diesen Zeilen wiedererkennst – mit deinem inneren Widerstand, deiner Erschöpfung, deiner Sehnsucht nach Tiefe:
Die Herzenswerkstatt ist ein Raum, in dem du dich zeigen darfst. Ohne Bewertung. Ohne Schablone.
Ein Raum, in dem du deiner Hochsensibilität begegnen kannst – als Ressource. Nicht als Last.
​
Ich begleite dich auf diesem Weg – mit Stabilität, Echtheit und Methoden, die zu dir passen.
Von sanften Gesprächen über kreative Impulse bis hin zu Trancearbeit, wenn du magst.

Alles Liebe
​Laura
0 Kommentare



Leave a Reply.


    Herzlich Wilkommen in meinem Herzgeflüster Blog. 
    Ich bin Transformations- und Mentalcoach für neurosensitive Menschen.
    Viel Spass beim Mitlesen. 
    Alles Liebe
    Laura 

    Bild

    Kategorien

    Alle
    Blockaden
    Was Gehört Ins Coaching

    RSS-Feed

Bild
Herzenswerkstatt - Laura Begg
Unterstützung von feinfühligen und hochsensiblen Menschen HSP
Website mit Unterstützung von Weebly. Verwaltet von cyon
Impressum
Haftungsausschuss/Disclaimer: Ein Coach kann weder einen Arzt noch Therapeuten ersetzt. Ich erstelle keine Diagnosen und gebe kein Heilversprechen ab. Ich unterstütze dich, deinen Weg zu beleuchten. Gehen darfst du ihn selbst und du wirst sehen, dass deine Veränderung/Heilung durch dein eigenes Handeln geschieht und somit wirkungsvoll ist.
  • Home
  • Holistisches Coaching
  • Angebot
    • Workshops >
      • Teil 2 mit Jessica Bärtschi (aromacanis)
    • 1:1 Begleitung
  • Über mich
  • Kontakt
    • Termin buchen
    • Newsletter anmeldung
  • Herzgeflüster - Blog